Erkältungen, Corona, Grippe: So schützen Sie sich in der kalten Jahreszeit
Mit dem Herbst beginnt die Infektionssaison. Experten rechnen zunächst mit Erkältungsviren, später mit Corona, Grippe und RSV. Impfungen und einfache Hygienemaßnahmen können schützen.
Mit dem Beginn der kühleren Jahreszeit steigt in der Schweiz und in Deutschland die Zahl der Atemwegsinfektionen. Fachleute beobachten eine typische Abfolge: Zunächst verbreiten sich Erkältungsviren, später folgen Corona, Grippe und das Respiratorische Synzytial-Virus (RSV). Die Infektionssaison hat damit offiziell begonnen.
Wie Experten die diesjährige Saison einschätzen, hängt von mehreren Faktoren ab. Die zirkulierenden Virusvarianten, die Impfquote und das Verhalten der Bevölkerung spielen eine Rolle. Klar ist: Wer sich schützen will, sollte seinen Impfstatus überprüfen und die empfohlenen Auffrischungen wahrnehmen. Besonders für ältere Menschen, chronisch Kranke und Personen mit geschwächtem Immunsystem sind die Impfungen gegen Corona und Grippe wichtig.
Die Ständige Impfkommission (Stiko) empfiehlt die Corona-Impfung vor allem bestimmten Risikogruppen. Dazu zählen Menschen ab 60 Jahren, Bewohner von Pflegeeinrichtungen sowie Personen mit Vorerkrankungen. Auch das medizinische Personal sollte sich impfen lassen, um sich selbst und andere zu schützen. Für die Grippeimpfung gilt eine ähnliche Empfehlung: Sie ist für Risikogruppen und Menschen, die beruflich viel Kontakt zu anderen haben, besonders ratsam.
Neben den Impfungen bleiben die bekannten Hygienemaßnahmen wirksam. Regelmäßiges Händewaschen, Abstandhalten und das Tragen einer Maske in vollen Innenräumen können die Ansteckungsgefahr senken. Auch Lüften reduziert die Virenlast in geschlossenen Räumen. Wer krank ist, sollte zu Hause bleiben und Kontakte einschränken, um andere nicht anzustecken.
Die Impfstoffe gegen Corona und Grippe werden in der Regel gut vertragen. Mögliche Nebenwirkungen wie leichte Schmerzen an der Einstichstelle oder Müdigkeit klingen meist schnell ab. Schwere Nebenwirkungen sind selten. Die Impfungen können auch gleichzeitig verabreicht werden, wenn dies ärztlich abgesprochen ist.
In Deutschland und der Schweiz stehen die Impfungen in Arztpraxen, Apotheken und Impfzentren zur Verfügung. Die Kosten werden in der Regel von den Krankenkassen übernommen. Es ist ratsam, sich frühzeitig zu impfen, bevor die Infektionszahlen weiter steigen. Der beste Zeitpunkt ist meist im Herbst, damit sich der Impfschutz vor dem Höhepunkt der Saison aufbauen kann.
Experten betonen, dass die Kombination aus Impfung und Hygienemaßnahmen den besten Schutz bietet. Wer sich und andere schützen möchte, sollte daher jetzt aktiv werden. Die kommenden Wochen werden zeigen, wie stark die Infektionswelle ausfällt. Klar ist: Vorbereitung und Vorsicht sind entscheidend, um gut durch die kalte Jahreszeit zu kommen.
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