Polizei findet Waffen und Drogen bei Hells-Angels-Feier in Mönchengladbach
Eine Feier der Rockergruppe Hells Angels mit rund 400 Gästen hat in Mönchengladbach einen Großeinsatz der Polizei ausgelöst. Bei Kontrollen wurden Drogen, Waffen und Verdächtige gefunden.
Eine Veranstaltung der Rockergruppe Hells Angels hat in Mönchengladbach einen Großeinsatz der Polizei ausgelöst. Nach den übereinstimmenden Berichten zahlreicher Medien feierten rund 400 Menschen mit Feuerwerk, bevor die Beamten die Veranstaltung kontrollierten. Dabei stellten sie Drogen und Waffen sicher und überprüften mehrere Verdächtige.
Laut Berichten von RP Online fanden die Einsatzkräfte bei den Kontrollen unter anderem einen Dolch und einen Baseballschläger. Zudem wurde eine verbotene Kutte sichergestellt, wie der Sender WDR und RP Online in ihren Meldungen zum Einsatz schrieben. Die Kontrollen fanden vor Ort statt, während die Feier in der Eventlocation lief.
Der Einsatz weckt in der Stadt Erinnerungen an die Zeit des sogenannten Rockerkriegs, in der sich verfeindete Motorradclubs in Mönchengladbach heftige Auseinandersetzungen lieferten. Die Behörden hatten die Feier daher aufmerksam verfolgt, wie aus den Berichten hervorgeht. Weitere Einzelheiten zu möglichen Strafverfahren oder zum weiteren Vorgehen der Ermittler lagen zum Zeitpunkt der Berichterstattung nicht vor.
Die Hells Angels gelten als eine der bekanntesten und zugleich umstrittensten Rockergruppen in Deutschland. Dass ihre Veranstaltungen regelmäßig unter polizeiliche Beobachtung geraten, zeigt auch dieser Fall. Die Polizei setzt bei solchen Einsätzen auf Kontrollen, um Waffen und Betäubungsmittel aus dem Verkehr zu ziehen.
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