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Freitag, 2. Oktober 2026

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Drei Männer in Unna und Hagen wegen Verdachts auf staatsgefährdende Straftat festgenommen

Nach einem nachrichtendienstlichen Hinweis hat die Polizei Dortmund am Donnerstagabend drei Männer in Unna und Hagen in Gewahrsam genommen. Sie sollen eine staatsgefährdende Straftat vorbereitet haben. Bei den Festgenommenen handelt es sich um einen 33-jährigen Deutschen aus Münster mit Wohnsitz in Unna sowie zwei syrische Staatsangehörige im Alter von 20 und 24 Jahren aus Hagen.

Die Polizei Dortmund hat am Donnerstagabend drei Männer in Unna und Hagen in Gewahrsam genommen. Nach Angaben der Ermittlungsbehörden besteht der Verdacht, dass die Männer eine staatsgefährdende Straftat vorbereitet haben könnten. Der Zugriff erfolgte gegen 19.30 Uhr unter Beteiligung von Spezialeinsatzkräften.

Bei den Festgenommenen handelt es sich um einen 33-jährigen Deutschen aus Münster mit Wohnsitz in Unna sowie um zwei syrische Staatsangehörige im Alter von 20 und 24 Jahren, die in Hagen wohnen. Die Maßnahme sei eng mit dem Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen und weiteren Sicherheitsbehörden abgestimmt worden, teilte die Polizei mit.

Auslöser der Festnahmen war ein nachrichtendienstlicher Hinweis, der bei der Polizei Dortmund eingegangen war. Darin wurde auf die mögliche Vorbereitung einer staatsgefährdenden Straftat hingewiesen. Dieser Begriff wird von den Justizbehörden unter anderem für die Vorbereitung von Terroranschlägen verwendet.

Zu Art und möglichem Ziel der mutmaßlich vorbereiteten Straftat machte die Polizei zunächst keine Angaben. Die Hintergründe und weiteren Umstände seien Gegenstand der laufenden Ermittlungen, hieß es weiter. Weitere Einzelheiten wurden nicht veröffentlicht.

Die Festnahmen fanden in zwei Städten in Nordrhein-Westfalen statt: in Unna und in Hagen. Beide Orte liegen im Ruhrgebiet und damit in einer Region, die in der Vergangenheit wiederholt im Fokus von Ermittlungen zu extremistischen Netzwerken stand. Die genauen Umstände, die zu dem konkreten Hinweis führten, blieben zunächst unklar.

Die Polizei betonte, dass die Maßnahme mit den zuständigen Sicherheitsbehörden abgestimmt gewesen sei. Solche koordinierten Einsätze sind bei Verdacht auf staatsgefährdende Straftaten üblich, um eine mögliche Gefährdung frühzeitig abzuwenden und Beweise zu sichern. Die Ermittlungen dauern an.

Ob und wann die Männer einem Haftrichter vorgeführt werden, war zunächst nicht bekannt. Die Behörden machten keine weiteren Angaben zu möglichen Verbindungen der Beschuldigten untereinander oder zu möglichen Hintermännern. Auch zur Frage, ob konkrete Anschlagsziele bereits bekannt waren, gab es keine Informationen.

Der Fall reiht sich in eine Serie von Ermittlungen ein, bei denen Sicherheitsbehörden in Nordrhein-Westfalen und anderen Bundesländern wegen mutmaßlich geplanter staatsgefährdender Straftaten tätig geworden sind. Die genauen Hintergründe des aktuellen Falls sind jedoch noch unklar und werden von den zuständigen Stellen untersucht.

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Christoph Reichert

Autor

Politischer Korrespondent

Christoph Reichert berichtet für Grenzah über Politik, Gesellschaft, Wirtschaft, Kultur und aktuelle Ereignisse. Der Schwerpunkt liegt auf Prüfung, Kontext und verständlicher Einordnung.

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