Papst Leo XIV. nach Lungenoperation im Gemelli-Krankenhaus stabil
Der 71-jährige Pontifex hat die Entfernung eines Knotens an der Lunge nach offiziellen Angaben gut überstanden. Die Operation im römischen Gemelli-Krankenhaus verlief erfolgreich und planmäßig. Unklar bleibt, um welche Art von Knoten es sich handelt.
Papst Leo XIV. hat einen chirurgischen Eingriff an der Lunge nach Angaben des Vatikans gut überstanden. Der 71-jährige Pontifex wurde im Gemelli-Krankenhaus in Rom operiert, wo ein Knoten entfernt wurde. Die Operation sei erfolgreich und nach Plan verlaufen, teilte der Heilige Stuhl mit. Weitere Angaben zum Gesundheitszustand des Papstes machte der Vatikan zunächst nicht.
Der Knoten war bei einer Routineuntersuchung entdeckt worden. Um welche Art von Knoten es sich handelt, wurde nicht bekannt. Auch die Ergebnisse der feingeweblichen Untersuchung stehen noch aus. Der Vatikan kündigte an, im Laufe des Tages weitere Informationen zu veröffentlichen. Ein Bulletin am Abend sollte genauere Auskunft über den Verlauf der Operation und den Zustand des Patienten geben.
Mit seinen 71 Jahren gilt Leo XIV. als verhältnismäßig junger Pontifex. Er war erst im vergangenen Jahr zum Oberhaupt der katholischen Kirche gewählt worden. Der Eingriff an der Lunge ist der erste bekannte größere medizinische Eingriff während seines Pontifikats. Das Gemelli-Krankenhaus in Rom ist die bevorzugte Klinik für Päpste; bereits Johannes Paul II. und Franziskus wurden dort mehrfach behandelt.
Die Nachricht von der Operation löste in katholischen Kreisen und unter Gläubigen weltweit Anteilnahme aus. In mehreren Ländern wurden Fürbitten für den Papst abgehalten. Der Vatikan bat um Gebete für den Genesungsprozess. Über den weiteren Verlauf und die Dauer des Krankenhausaufenthalts wurde zunächst nichts mitgeteilt. Ärzte betonten, dass die Entfernung eines Lungenknotens je nach Befund unterschiedliche Konsequenzen haben kann.
Die katholische Kirche befindet sich derzeit in einer Phase wichtiger innerkirchlicher Debatten. Leo XIV. hatte in den Monaten seit seiner Wahl mehrfach Reformen angekündigt und den Dialog mit verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen gesucht. Ein längerer Ausfall des Papstes könnte die Arbeit der Kurie und die Vorbereitung anstehender Termine beeinflussen. Der Vatikan wollte sich zu möglichen Verschiebungen zunächst nicht äußern.
Beobachter wiesen darauf hin, dass der Heilige Stuhl in medizinischen Fragen traditionell zurückhaltend kommuniziert. Offizielle Bulletins werden in der Regel erst nach Abschluss aller Untersuchungen veröffentlicht. Für die Gläubigen bleibt bis dahin vor allem die Nachricht, dass der Papst die Operation gut überstanden hat. Weitere Einzelheiten werden in den kommenden Stunden erwartet.
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