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Basketball-Bundesliga: Alba Berlin verliert auch gegen Bamberg

Alba Berlin verliert gegen Bamberg und kassiert zweite Niederlage in Serie

Nach zwei Auftaktsiegen hat Alba Berlin in der Basketball-Bundesliga auch gegen Pokalsieger Bamberg Baskets verloren. Beim 83:98 vor 9.060 Zuschauern offenbarte der deutsche Meister vor allem in der Offensive und beim Rebound große Schwächen.

Alba Berlin hat in der Basketball-Bundesliga die zweite Niederlage in Folge kassiert. Eine Woche nach der deutlichen Pleite beim FC Bayern München unterlag der deutsche Meister am Sonntag zu Hause gegen Pokalsieger Bamberg Baskets mit 83:98 (39:46). Vor 9.060 Zuschauern war es nach zwei Auftaktsiegen die zweite Pleite in Serie für die Berliner, die über weite Strecken eine schwache Leistung zeigten.

Beste Werfer der Gastgeber waren Jack Kayil und Joe Wierskamp mit jeweils 16 Punkten. Trainer Pedro Calles musste auf das verletzte Duo Martin Hermannsson und Norris Agbakoko verzichten. Ohne diese beiden Leistungsträger erwischte Alba einen katastrophalen Start. Die Berliner fanden überhaupt keinen Offensivrhythmus, Fehlwürfe und Ballverluste reihten sich aneinander. In den ersten knapp neun Minuten fanden lediglich zwei Drei-Punkte-Würfe den Weg in den Bamberger Korb.

So wurde der Rückstand bereits im ersten Viertel zweistellig. Zu Beginn des zweiten Abschnitts wuchs er auf 15 Punkte an (17:32). Anschließend konnten sich die Berliner offensiv zwar steigern, doch ohne einen echten Center auf dem Feld blieb die eklatante Reboundschwäche bestehen. Nach dem Seitenwechsel kam Alba zwar bis auf fünf Punkte heran, doch Bamberg antwortete sofort mit einem 8:0-Lauf. Die Gäste trafen nun wieder ihre Distanzwürfe, während bei den Gastgebern die Trefferquote sank.

Alba kämpfte bis zum Ende, näher als drei Punkte kamen die Berliner jedoch nicht mehr heran. Die Niederlage gegen den Pokalsieger macht deutlich, dass die Mannschaft nach dem Abgang wichtiger Leistungsträger und den aktuellen Verletzungen noch erhebliche spielerische Defizite aufweist. Besonders die mangelnde Präsenz unter den Körben und die fehlende Konstanz in der Offensive erwiesen sich gegen Bamberg als entscheidende Schwachpunkte.

Für Alba Berlin geht es nun darum, die beiden Niederlagen aufzuarbeiten und schnellstmöglich wieder in die Erfolgsspur zurückzufinden. Die kommenden Aufgaben in der Bundesliga und im europäischen Wettbewerb lassen kaum Zeit zur Regeneration. Trainer Calles muss vor allem die defensive Reboundarbeit und die Abstimmung in der Offensive verbessern, will er mit seinem Team an die starken ersten beiden Saisonspiele anknüpfen.

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Christoph Reichert

Autor

Politischer Korrespondent

Christoph Reichert berichtet für Grenzah über Politik, Gesellschaft, Wirtschaft, Kultur und aktuelle Ereignisse. Der Schwerpunkt liegt auf Prüfung, Kontext und verständlicher Einordnung.

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