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Bayern-Star verletzt: DFB-Kapitänin Gwinn fällt für Länderspiele aus

DFB-Kapitänin Gwinn fällt für Länderspiele aus

Giulia Gwinn hat sich beim Bundesligaspiel in Frankfurt am linken Knöchel verletzt und fehlt dem DFB-Team in den Partien gegen Australien und Japan. Sarai Linder rückt nach.

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft der Frauen muss in den kommenden beiden Länderspielen auf ihre Kapitänin verzichten. Giulia Gwinn hat sich beim Bundesligaspiel des FC Bayern München bei Eintracht Frankfurt am linken Knöchel verletzt und fällt für die Partien gegen Australien und Japan aus. Das bestätigte der Deutsche Fußball-Bund.

Die Außenverteidigerin war in der Schlussphase der Begegnung, die der FC Bayern mit 1:0 gewann, umgeknickt und musste ausgewechselt werden. Sie wurde am linken Knöchel behandelt. Eine genaue Diagnose oder Angabe zur Ausfalldauer machte der Verband zunächst nicht.

Für die Heimspiele gegen Australien an diesem Freitag um 20.30 Uhr in Karlsruhe und gegen Japan am 13. Oktober um 17.45 Uhr in Bremen hat Bundestrainer Christian Wück Sarai Linder vom VfL Wolfsburg nachnominiert. Linder soll die Lücke in der Defensive schließen, die durch den Ausfall der Kapitänin entsteht.

Gwinn, Deutschlands Fußballerin des Jahres, war erst vor wenigen Wochen nach etwas mehr als drei Monaten Pause wegen einer Schulteroperation beim FC Bayern zurückgekehrt. Der erneute Rückschlag trifft die 25-Jährige und ihr Team kurz vor dem nächsten Länderspielblock besonders hart.

Wück muss bereits auf die verletzten Abwehrspielerinnen Kathrin Hendrich vom 1. FC Köln und Rebecca Knaak von Manchester City verzichten. Die personellen Sorgen in der Defensive wachsen damit weiter. Die deutsche Auswahl trifft sich am Montag in Heidelberg, um sich auf die beiden Begegnungen vorzubereiten.

Die Verletzung von Gwinn ist auch für den FC Bayern ein Rückschlag. Die Münchnerinnen fürchten nach dem Ausfall ihrer Leistungsträgerin eine längere Pause. Gwinn hatte zuletzt auf ihrer Stammposition als Außenverteidigerin überzeugt und war aus der Mannschaft kaum wegzudenken.

Für das DFB-Team geht es in den beiden Länderspielen auch darum, sich nach der enttäuschenden Europameisterschaft im Sommer neu zu finden. Der Bundestrainer setzt dabei auf einen breiteren Kader, muss nun aber kurzfristig umplanen. Die Nachnominierung von Linder zeigt, wie dünn die Personaldecke in der Abwehr derzeit ist.

Gwinn selbst hatte sich nach ihrer Schulteroperation geduldig zurückgekämpft und war erst kürzlich wieder in den Kader zurückgekehrt. Ein erneuter Ausfall zum jetzigen Zeitpunkt ist für die Spielerin und den Verband gleichermaßen bitter. Weitere Untersuchungen sollen Klarheit über die Schwere der Knöchelverletzung bringen.

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Elena Mertens

Autor

Nachrichtenredakteurin

Elena Mertens berichtet für Grenzah über Politik, Gesellschaft, Wirtschaft, Kultur und aktuelle Ereignisse. Der Schwerpunkt liegt auf Prüfung, Kontext und verständlicher Einordnung.

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