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Montag, 31. August 2026

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Ex-Weltmeister Palacios verlässt Leverkusen in Richtung Ipswich

Bayer Leverkusen gibt Ex-Weltmeister Exequiel Palacios an den englischen Aufsteiger Ipswich Town ab. Zudem wechselt Flügelspieler Ernest Poku leihweise zu Besiktas Istanbul.

Kurz vor dem Start der neuen Bundesliga-Saison hat Bayer Leverkusen zwei Spieler abgegeben. Der argentinische Ex-Weltmeister Exequiel Palacios verlässt die Werkself in Richtung England. Der Mittelfeldspieler unterschrieb einen Vertrag beim Premier-League-Aufsteiger Ipswich Town. Als Ablösesumme werden rund 25 Millionen Euro genannt, hinzu kommen mögliche Bonuszahlungen.

Palacios war 2020 von River Plate Buenos Aires nach Leverkusen gewechselt. Mit dem Club holte er 2024 unter Trainer Xabi Alonso das Double aus Meisterschaft und DFB-Pokal. Insgesamt bestritt der 27-Jährige 126 Bundesligaspiele und erzielte dabei elf Tore. Auf internationaler Ebene wurde er mit der argentinischen Nationalmannschaft 2022 Weltmeister. Auch bei der jüngsten Weltmeisterschaft 2026 stand Palacios im Kader der Südamerikaner, die das Endspiel gegen Spanien verloren.

Zuvor hatte Bayer Leverkusen bereits Flügelspieler Ernest Poku abgegeben. Der niederländische U21-Nationalspieler wechselt per Leihe zu Besiktas Istanbul. Wie der Club mitteilte, kann danach eine Kaufpflicht greifen. Zu den genauen Kriterien der Kaufpflicht machte die Werkself keine Angaben.

Mit dem Wechsel von Palacios verliert Leverkusen einen wichtigen Bestandteil des Mittelfelds, der in den vergangenen Jahren maßgeblich am Erfolg des Teams beteiligt war. Der Argentinier galt als flexibel einsetzbar und überzeugte sowohl in der Defensive als auch im Spiel nach vorne. Sein Vertrag in Leverkusen hätte noch bis 2028 gegolten.

Ipswich Town kehrt nach mehreren Jahren in den unteren englischen Ligen in die Premier League zurück und verstärkt sich mit dem erfahrenen Weltmeister. Der Aufsteiger setzt damit auf Spieler mit internationaler Erfahrung, um den Klassenerhalt zu schaffen. Palacios bringt neben seinen Bundesliga-Einsätzen auch Erfahrung aus der Champions League und der Europa League mit.

Für Leverkusen bedeutet der Transfer einen weiteren Umbau im Kader. Nach dem Double-Erfolg hatten bereits mehrere Leistungsträger den Verein verlassen. Die Einnahmen aus dem Palacios-Transfer dürften dem Club finanziellen Spielraum für mögliche Nachverpflichtungen geben. Die Verantwortlichen um Sport-Geschäftsführer Simon Rolfes hatten zuletzt betont, den Kader gezielt verstärken zu wollen.

Die Abgänge von Palacios und Poku sind nicht die einzigen Veränderungen beim amtierenden Vizemeister. Der Club hatte bereits in den vergangenen Wochen mehrere Zu- und Abgänge vermeldet. Der Saisonstart in der Bundesliga steht unmittelbar bevor, und Trainer Xabi Alonso muss die Mannschaft ohne den Argentinier formen.

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Dominik Zimmermann

Autor

Wirtschaftsanalyst

Dominik Zimmermann berichtet für Grenzah über Politik, Gesellschaft, Wirtschaft, Kultur und aktuelle Ereignisse. Der Schwerpunkt liegt auf Prüfung, Kontext und verständlicher Einordnung.

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