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Montag, 26. Oktober 2026

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Flensburg verliert erstmals in der Bundesliga und fällt auf Platz drei

Die SG Flensburg-Handewitt unterliegt dem VfL Gummersbach knapp mit 30:31 und verliert die Tabellenführung an den THW Kiel.

Die SG Flensburg-Handewitt hat in der Handball-Bundesliga ihre erste Niederlage der Saison kassiert. Beim VfL Gummersbach unterlagen die Norddeutschen mit 30:31 (11:14). Damit müssen sie die Tabellenführung an Rekordmeister THW Kiel abgeben und fallen auf Platz drei zurück.

Dabei war die Ausgangslage für Flensburg zunächst vielversprechend. Nach einem starken Beginn führte die SG in der 18. Minute durch einen Treffer von Simon Pytlick mit 9:6. Danach aber kam der Angriff ins Stocken. Bis zum Halbzeitpfiff gelangen den Schützlingen von Trainer Ales Pajovic nur noch zwei weitere Tore. Vor allem aus dem Rückraum fehlte die Durchschlagskraft. Nationalspieler Marko Grgic blieb bei seinen ersten sechs Wurfversuchen ohne Erfolg.

Nach der Pause kämpfte sich Flensburg zurück. In der 42. Minute glich die SG beim 20:21 wieder bis auf einen Treffer aus. Die Chancenverwertung blieb jedoch das große Manko. Immer wieder scheiterten die Flensburger am Gummersbacher Torwart Bertram Obling, der am Ende 18 Paraden verbuchte. Der ebenfalls überzeugende Spielmacher Nikola Roganovic stellte in der 59. Minute auf 31:28 und sorgte für die Vorentscheidung. Flensburg konnte zwar noch verkürzen, reichte aber nicht mehr zum Ausgleich. Am Ende jubelten die Oberbergischen.

Bester Werfer der Partie war auf Seiten Gummersbachs Roganovic mit zwölf Treffern. Für Flensburg erzielte Pytlick sieben Tore. Für die SG bedeutet die Niederlage den ersten Rückschlag im Titelrennen, während der THW Kiel durch die Niederlage der Flensburger an die Spitze rückt.

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Franziska Thielmann

Autor

Reporterin

Franziska Thielmann berichtet für Grenzah über Politik, Gesellschaft, Wirtschaft, Kultur und aktuelle Ereignisse. Der Schwerpunkt liegt auf Prüfung, Kontext und verständlicher Einordnung.

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