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Donnerstag, 15. Oktober 2026

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Technologie: Chipfertiger TSMC mit Rekordgewinne dank KI-Nachfrage

TSMC erzielt Rekordgewinn von 21 Milliarden Euro dank KI-Nachfrage

Der taiwanische Chipfertiger TSMC hat in einem Quartal einen Gewinn von rund 21 Milliarden Euro erwirtschaftet. Das Unternehmen profitiert stark von der wachsenden Nachfrage nach KI-Chips und stellt für das Schlussquartal noch höhere Umsätze in Aussicht.

Der taiwanische Halbleiterhersteller TSMC hat im abgelaufenen Quartal einen Rekordgewinn von rund 21 Milliarden Euro erzielt. Das Unternehmen profitiert damit in erheblichem Maße vom anhaltenden Boom bei Künstlicher Intelligenz (KI), der die Nachfrage nach leistungsfähigen Chips weltweit antreibt.

Wie der Konzern mitteilte, fiel der Gewinn in dem Dreimonatszeitraum so hoch aus wie nie zuvor. Für das Schlussquartal des Jahres erwartet TSMC sogar noch höhere Umsätze. Die Geschäfte entwickeln sich damit weiterhin äußerst robust, getragen von der starken Nachfrage nach Halbleitern, die in Rechenzentren, Servern und KI-Anwendungen zum Einsatz kommen.

TSMC ist der weltweit größte Auftragsfertiger von Halbleitern und produziert Chips für zahlreiche führende Technologieunternehmen. Die anhaltende KI-Begeisterung hat in den vergangenen Monaten zu einer spürbaren Belebung der Chipbranche geführt. Viele Unternehmen investieren derzeit massiv in KI-Infrastruktur, was die Nachfrage nach speziellen Prozessoren und Grafikchips antreibt. TSMC spielt als zentraler Zulieferer eine Schlüsselrolle in dieser Entwicklung.

Die Rekordzahlen unterstreichen die Bedeutung des Unternehmens für die globale Technologieindustrie. Der Gewinn von 21 Milliarden Euro in nur drei Monaten zeigt, wie stark der KI-Trend die Geschäfte des Chipfertigers beflügelt. Branchenbeobachter werten das Ergebnis als Beleg dafür, dass die Investitionen in KI weiterhin auf hohem Niveau bleiben und die Nachfrage nach entsprechender Hardware nicht abreißt.

Für das laufende Schlussquartal rechnet TSMC mit weiter steigenden Umsätzen. Das Unternehmen gab jedoch keine konkreten Zahlen für die erwarteten Einnahmen bekannt. Die positive Prognose deutet darauf hin, dass der Konzern auch in den kommenden Monaten von der starken Nachfrage nach KI-Chips profitieren wird.

Die Entwicklung bei TSMC ist auch für den europäischen Markt von Bedeutung. Viele Technologieunternehmen in Deutschland und der Schweiz beziehen ihre Chips von dem taiwanischen Hersteller oder sind auf dessen Produkte angewiesen. Eine starke Nachfrage nach KI-Halbleitern wirkt sich somit indirekt auch auf die hiesige Wirtschaft aus, insbesondere auf Unternehmen, die im Bereich der Digitalisierung und Automatisierung tätig sind.

Der Rekordgewinn von TSMC fällt in eine Phase, in der die weltweite Chipindustrie nach einer Schwächephase wieder deutlich an Fahrt gewinnt. Die KI-Technologie hat sich als entscheidender Wachstumstreiber erwiesen. Ob sich dieser Trend fortsetzt, hängt maßgeblich davon ab, wie schnell Unternehmen ihre KI-Projekte vorantreiben und wie sich die globale Konjunktur entwickelt.

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Elena Mertens

Autor

Nachrichtenredakteurin

Elena Mertens berichtet für Grenzah über Politik, Gesellschaft, Wirtschaft, Kultur und aktuelle Ereignisse. Der Schwerpunkt liegt auf Prüfung, Kontext und verständlicher Einordnung.

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