US-Behörden warnen vor Cyberangriffen auf Kühlanlagen weltweit
Angreifer können Kühlanlagen aus der Ferne manipulieren und die Temperatur erhöhen. US-Behörden, darunter das FBI, warnen vor einer anhaltenden Bedrohung für Supermärkte und Gesundheitseinrichtungen weltweit, auch in Deutschland.
US-Behörden warnen vor gezielten Cyberangriffen auf Kühlanlagen, die über das Netz erreichbar sind. Die Angreifer können dabei die Temperatur in den Anlagen aus der Ferne erhöhen. Unter den warnenden Stellen befindet sich das FBI. Die Warnung richtet sich auf Angriffe weltweit und betont, dass die Bedrohung anhält.
Im Fokus stehen vor allem Kühlsysteme, die über das Internet erreichbar sind. Nach Angaben aus dem Bericht sind Supermärkte weltweit potenziell im Visier der Angreifer. Auch Gesundheitseinrichtungen gelten als gefährdet. Bereits vor der aktuellen Warnung seien Supermärkte sowie eine Blutbank angegriffen worden. Auch Deutschland sei laut Bericht von solchen Vorfällen betroffen.
Wie viele Einrichtungen genau betroffen sind, ist bislang nicht bekannt. Ebenso offen ist, wer hinter den Angriffen steckt. Auch die Schäden in Deutschland lassen sich im Detail derzeit nicht beziffern. Die vorliegenden Angaben beschränken sich auf die Warnung der Behörden und die bisher bekannten Vorfälle.
Die Warnung zeigt, wie stark vernetzte Steuerungstechnik inzwischen Versorgung und Alltag prägt. Kühlanlagen sichern Lebensmittel ebenso wie Medikamente und Blutkonserven. Schon eine gezielte Temperaturerhöhung kann daher erhebliche Folgen haben. Für Betreiber in Handel und Gesundheitswesen bedeutet das, Fernzugriffe konsequent abzusichern und Auffälligkeiten frühzeitig zu erkennen. Welche konkreten Schutzmaßnahmen die Behörden empfehlen, geht aus den vorliegenden Angaben nicht im Einzelnen hervor.
Quelle: handelsblatt.com
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