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Champions League: Melsungen verliert bei polnischem Spitzenteam Plock

Melsungen verliert bei Wisla Plock mit 24:25

Die MT Melsungen kassiert in der Champions League ihre erste Niederlage. Beim polnischen Spitzenteam Wisla Plock unterliegt der Handball-Bundesligist knapp mit 24:25. Reynir Thor Stefansson überzeugt mit sieben Toren, Aron Mensing scheitert Sekunden vor Schluss am starken Torhüter Mirko Alilovic.

Die MT Melsungen hat im zweiten Spiel der Champions League ihre erste Niederlage hinnehmen müssen. Beim polnischen Spitzenteam Wisla Plock verlor der Handball-Bundesligist mit 24:25 (13:15). In einem spannenden und packenden Duell scheiterte Aron Mensing drei Sekunden vor dem Ende am starken Wisla-Torhüter Mirko Alilovic und verpasste damit den möglichen Ausgleich.

Im ersten Aufeinandertreffen der beiden Teams entwickelte sich früh ein enges Spiel. Die Abwehrreihen dominierten zunächst, ließen im Laufe der ersten Halbzeit aber immer wieder Lücken für Durchbrüche aus dem Rückraum. Melsungen verpasste es in dieser Phase, sich abzusetzen. Mehrere Würfe landeten am Pfosten oder an der Latte, sodass die Gäste ihre Führung nicht ausbauen konnten.

Bei den Nordhessen überzeugte vor allem der isländische Rückraumspieler Reynir Thor Stefansson, der mit sieben Toren bester Schütze seiner Mannschaft war. Der Rechtshänder brachte auf der ungewohnten rechten Rückraumposition alle seine sechs Versuche im Tor unter. Die etatmäßigen Linkshänder Dainis Kristopans und Nikolaj Enderleit fehlten Melsungen an diesem Abend.

Nach Wiederanpfiff setzte Stefansson seine starke Leistung zunächst fort. Allerdings bekam die MT-Defensive den Dänen Frederik Bjerre nicht in den Griff, der seine Mannschaft wieder heranbrachte. Angefeuert vom lautstarken Publikum in der Orlen Arena wurde das polnische Spitzenteam immer stärker und übernahm zunehmend die Kontrolle.

Gegen die nun immer härter zupackenden Hausherren hatte Melsungen in der Offensive erhebliche Probleme. Zudem vernagelte der 40 Jahre alte Alilovic mit starken Paraden sein Tor. Nur drei Treffer in den ersten 15 Minuten der zweiten Halbzeit waren die Quittung für die schwache offensive Ausbeute der Gäste.

Als das Spiel Melsungen zu entgleiten drohte, fand Torwart Nebojsa Simic ins Spiel und hielt sein Team im Wettbewerb. Die Gäste konnten wieder ausgleichen, kassierten aber in Unterzahl rund 30 Sekunden vor dem Ende das entscheidende Gegentor. Ein Remis wäre für die guten Nordhessen verdient gewesen, doch am Ende stand die knappe Niederlage.

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Dominik Zimmermann

Autor

Wirtschaftsanalyst

Dominik Zimmermann berichtet für Grenzah über Politik, Gesellschaft, Wirtschaft, Kultur und aktuelle Ereignisse. Der Schwerpunkt liegt auf Prüfung, Kontext und verständlicher Einordnung.

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