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Dienstag, 3. November 2026

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Sechs Bundesländer starten gemeinsame Open-Source-Bildungsplattform für Schulen

Sechs Bundesländer haben einen Rahmenvertrag für eine digital souveräne Bildungsplattform unterzeichnet. Sie soll Schulen eine Alternative zu Software großer US-Konzerne wie Microsoft und Google bieten.

Sechs deutsche Bundesländer haben einen Rahmenvertrag für eine digital souveräne Bildungsplattform unterzeichnet und setzen damit auf eine Open-Source-Lösung. Ziel ist es, dass Microsoft und Google im Schulalltag künftig nicht mehr selbstverständlich die digitalen Werkzeuge stellen. Die Plattform soll Schulen eine Alternative bieten, die unabhängiger von einzelnen US-Konzernen ist.

Der Schritt wurde als Teil der Debatte über digitale Souveränität vorgestellt. Die Länder wollen damit verhindern, dass sensible Daten von Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften vollständig in der Hand weniger internationaler Anbieter liegen. Eine Open-Source-Plattform erlaubt es den Beteiligten, die Software einzusehen, zu prüfen und gemeinsam weiterzuentwickeln.

Was die Plattform den Schulen konkret bieten soll, war in den verfügbaren Berichten nur in Umrissen erkennbar. Die Ausrichtung ist klar: Schulen sollen digitale Lernangebote nutzen können, ohne sich dauerhaft an die Produkte eines einzelnen Herstellers zu binden. Der gemeinsame Rahmenvertrag der sechs Länder soll dabei die Grundlage für den Betrieb und die weitere Entwicklung bilden.

Die Initiative steht im Kontext der Forderung nach mehr digitaler Eigenständigkeit im öffentlichen Sektor. Dass mehrere Länder gemeinsam auftreten, soll Kosten senken und die Position gegenüber großen Softwareanbietern stärken. Über den genauen Zeitplan für die flächendeckende Einführung an den Schulen wurde in den vorliegenden Quellen keine detaillierte Angabe gemacht.

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Christoph Reichert

Autor

Politischer Korrespondent

Christoph Reichert berichtet für Grenzah über Politik, Gesellschaft, Wirtschaft, Kultur und aktuelle Ereignisse. Der Schwerpunkt liegt auf Prüfung, Kontext und verständlicher Einordnung.

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