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König Charles III. hofft auf Treffen mit Harrys Kindern

König Charles III. hofft Berichten zufolge darauf, seine Enkelkinder Prinz Archie und Prinzessin Lilibet während des Aufenthalts von Prinz Harry in Großbritannien zu treffen. Der Monarch habe seine Bediensteten angewiesen, einen Termin zu finden.

König Charles III. hofft auf Treffen mit Harrys Kindern
König Charles III.: Sieht der Monarch doch noch Harrys Kinder?
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König Charles III. hofft offenbar weiterhin darauf, seine Enkelkinder Prinz Archie und Prinzessin Lilibet noch in dieser Woche persönlich zu treffen. Der 77-jährige Monarch habe seine Bediensteten angewiesen, in Gesprächen mit Prinz Harry und Herzogin Meghan einen möglichen Termin für ein Treffen zu finden, berichtet die britische Boulevardzeitung „Daily Mirror“. Es wäre das erste persönliche Aufeinandertreffen des Königs mit seinen Enkelkindern seit rund vier Jahren.

Der britische Monarch hoffe noch immer, dass es in den kommenden Tagen zu einem Treffen mit Harry, dessen Ehefrau Meghan sowie den gemeinsamen Kindern komme. Eine anonyme Quelle aus dem royalen Umfeld wird mit den Worten zitiert: „Der König würde sich die Gelegenheit, Zeit mit seinen Enkelkindern zu verbringen, nicht entgehen lassen, und wenn es eine Möglichkeit gibt, dies zu verwirklichen, wird er sie nutzen.“ Dem Bericht zufolge sollen in den vergangenen Wochen mehrere Gespräche zwischen Prinz Harry und seinem Vater stattgefunden haben. Eine andere Quelle habe die Stimmung während des Austauschs als „hoffnungsvoll“ empfunden. Die Gespräche dauerten an und es sei bislang nichts ausgeschlossen worden, behauptet ein Royal-Insider.

Prinz Harry war zu Beginn der Woche ohne seine Familie nach England gereist. Anders als ursprünglich erwartet, wird er während seines Aufenthalts nicht im Buckingham-Palast übernachten. Zunächst hatte es geheißen, Harry habe eine entsprechende Einladung von Charles angenommen. Wenige Stunden später stellte der Hof jedoch klar, dass daraus nichts werde. Da er nicht rechtzeitig auf ein Angebot seines Vaters eingegangen sei, sei der Prinz am Samstagabend vor seiner Anreise darüber informiert worden. Ein Sprecher Harrys bezeichnete diese Entscheidung als enttäuschend.

Harry soll unterdessen angeblich händeringend versuchen, zusätzliche Sicherheitskräfte zu engagieren, um ein Treffen zu ermöglichen. Es wird behauptet, dass eine Möglichkeit etwa sei, dass Herzogin Meghan und die Kinder nur für rund 24 Stunden nach Großbritannien reisen. Der König selbst hatte am 8. Juli einen öffentlichen Termin wahrgenommen. Am Vormittag traf Charles unter anderem Spezialkräfte der British Transport Police und weihte das neue Hauptquartier der Einheit in London ein.

Für Prinz Harry, der mit seiner Familie in Kalifornien lebt, sind es derzeit turbulente Tage. Neben den unklaren Familienzusammenkünften musste er auch vor Gericht eine Niederlage einstecken. Prinz Harry und sechs Mitkläger waren in einem Gerichtsprozess gegen den Herausgeber der „Daily Mail“, der „Mail on Sunday“ und deren Online-Auftritt unterlegen. Die Kläger warfen Associated Newspapers Limited vor, mutmaßlich unrechtmäßige Methoden genutzt zu haben, um private Informationen zu erlangen und diese veröffentlichen zu können.

Am 7. Juli wurde das Urteil veröffentlicht. Prinz Harry und den Mitklägern sei es nicht gelungen, zweifelsfrei den Einsatz illegaler Methoden zu belegen, daher würden sämtliche Ansprüche abgewiesen. In einem gemeinsamen Statement mit der Mitklägerin Baroness Doreen Lawrence hieß es unter anderem, dass sie vor Gericht gezogen seien, „um Gerechtigkeit und Rechenschaft zu suchen. Doch wir haben weder das eine noch das andere erhalten.“

Die Beziehung zwischen Prinz Harry und dem britischen Königshaus gilt seit dem sogenannten „Megxit“ und Harrys Umzug nach Nordamerika als angespannt. Harry hatte in seinen Memoiren „Spare“ sowie in mehreren Interviews schwere Vorwürfe gegen die königliche Familie erhoben. Ein Treffen mit den Enkelkindern, die der Monarch zuletzt vor rund vier Jahren persönlich sah, könnte als wichtiges Zeichen der Versöhnung gewertet werden. Ob es tatsächlich zu einem solchen Treffen kommt, bleibt abzuwarten.

Autor

Wirtschaftsanalyst

Dominik Zimmermann berichtet für Grenzah über Politik, Gesellschaft, Wirtschaft, Kultur und aktuelle Ereignisse. Der Schwerpunkt liegt auf Prüfung, Kontext und verständlicher Einordnung.