Der britische Thronfolger Prinz William hat in einem am Freitag veröffentlichten Podcast mit US-Footballstar Travis Kelce eine überraschende Enthüllung über seinen Vater, König Charles III., gemacht. Auf die Frage, ob er seine Leidenschaft für den Fußball von seinem Vater geerbt habe, antwortete William: «Absolut nicht. Mein Vater hasst Fußball.» Die Aussage des als leidenschaftlicher Fußballfan bekannten Prinzen sorgte in britischen Medien für Aufsehen, da sie einen seltenen Einblick in die privaten Vorlieben des Monarchen gibt.
Der Podcast wurde nur wenige Stunden vor der in New York erwarteten Mega-Hochzeit von Kelce mit Pop-Superstar Taylor Swift veröffentlicht. Im Verlauf des Gesprächs ging es jedoch nicht um die bevorstehende Hochzeit, sondern vor allem um Fußball. William, der Präsident des englischen Fußballverbandes FA ist, kündigte unter anderem an, dass er zum Finale der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in die USA reisen werde, wenn die englische Nationalmannschaft das Endspiel erreicht.
Die Enthüllung über König Charles kommt zu einem Zeitpunkt, an dem in England die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Kanada und Mexiko unmittelbar bevorsteht. Die Aussage des Königs dürfte die Millionen englischen Fußballfans nicht erfreuen, die hoffen, dass der Monarch zumindest symbolische Unterstützung für das Nationalteam zeigt. Charles III. hat sich in der Vergangenheit nur selten zu sportlichen Themen geäußert, während sein Sohn William regelmäßig bei Fußballspielen gesehen wird.
Prinz William selbst ist für seine Begeisterung für den Fußball bekannt. Er besucht regelmäßig Spiele seines Lieblingsvereins Aston Villa und übernimmt offizielle Termine im Zusammenhang mit dem englischen Fußball. Seine Rolle als Präsident des Fußballverbandes FA nimmt er nach eigenen Angaben sehr ernst. Die Leidenschaft für den Sport teilt er mit seinem jüngeren Sohn Prinz George, den er bereits mehrfach zu Spielen mitgenommen hat.
Die Aussage über König Charles reiht sich ein in eine Reihe von Enthüllungen über die privaten Vorlieben der königlichen Familie. Während Queen Elizabeth II. als Pferdeliebhaberin bekannt war, hat sich Charles III. bisher eher für Themen wie Umwelt, Architektur und Gartenbau interessiert. Dass er dem Fußball ablehnend gegenübersteht, war in dieser Deutlichkeit bislang nicht bekannt.
Der Podcast mit Travis Kelce, dem Tight End der Kansas City Chiefs, ist Teil einer Reihe von Interviews, die William im Vorfeld der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 führt. Der Thronfolger nutzt die Gespräche, um auf die Bedeutung des Sports für die Gesellschaft hinzuweisen und für die bevorstehende WM zu werben. Die englische Nationalmannschaft zählt zu den Favoriten auf den Titel, nachdem sie bei den letzten Turnieren jeweils knapp gescheitert war.
Die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 wird erstmals mit 48 Mannschaften ausgetragen und findet in drei Ländern statt. England trifft in der Gruppenphase unter anderem auf Mexiko, wobei ein Spiel aufgrund von Gewitterwarnungen möglicherweise vorverlegt wird. Die FIFA hat jedoch zunächst erklärt, auf eine Verlegung der Partie Mexiko gegen England zu verzichten. Bundeskanzler Friedrich Merz äußerte sich zudem zum Aus von Bundestrainer Julian Nagelsmann, das in Deutschland für Diskussionen sorgt.
Jürgen Klopp, der als möglicher Nachfolger von Nagelsmann gehandelt wird, erklärte in einem Interview: «Ich bin mehr als aufgetankt, ich bin bereit.» Allerdings müssten noch Dinge mit seinem Arbeitgeber Red Bull geklärt werden. Klopp bleibt zudem als Experte bei MagentaTV tätig, wo er die WM-Spiele analysieren wird. Die Personalie Klopp ist eines der großen Themen im deutschen Fußball vor dem Turnier.
Die Enthüllung von Prinz William über König Charles III. zeigt einmal mehr die unterschiedlichen Interessen innerhalb der britischen Königsfamilie. Während der Thronfolger den Fußball liebt, hat sein Vater offenbar wenig für den populärsten Sport des Landes übrig. Ob der König die englische Nationalmannschaft bei der WM dennoch unterstützen wird, bleibt abzuwarten. William kündigte an, dass er selbst vor Ort sein werde, wenn England das Finale erreicht – unabhängig von den Vorlieben seines Vaters.
