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Medien: Sachsen-Anhalts Landespressekonferenz mit neuem Vorstand

Sachsen-Anhalts Landespressekonferenz wählt neuen Vorstand

Die Landespressekonferenz Sachsen-Anhalt hat einen neuen Vorsitzenden: Der dpa-Redakteur Christopher Kissmann wurde in Magdeburg einstimmig gewählt und löst Jochen Müller ab. Der Verein vertritt knapp 60 landespolitisch arbeitende Journalistinnen und Journalisten.

Die Landespressekonferenz Sachsen-Anhalt (LPK) hat einen neuen Vorstand. Bei der Jahreshauptversammlung in Magdeburg wurde der dpa-Redakteur Christopher Kissmann einstimmig zum neuen Vorsitzenden gewählt. Der 39-Jährige tritt die Nachfolge des MDR-Radiojournalisten Jochen Müller an, der die Landespressekonferenz viele Jahre geleitet hatte.

Der Verein vertritt die Interessen der Journalistinnen und Journalisten, die über die Landespolitik in Sachsen-Anhalt berichten. Er organisiert regelmäßig Pressekonferenzen und fungiert als Ansprechpartner gegenüber Landesregierung, Fraktionen und Parteien. Der LPK gehören knapp 60 Medienschaffende an.

Neben dem Vorsitzenden wurden weitere Vorstandsmitglieder gewählt. Zu stellvertretenden Vorsitzenden gehören künftig Hagen Eichler von der «Mitteldeutschen Zeitung», Engin Haupt vom MDR, Andreas Postel vom ZDF und Alexander Walter von der «Magdeburger Volksstimme». Neue Schatzmeisterin ist Vera Wolfskämpf vom Redaktionsnetzwerk Deutschland.

Mit der Wahl von Kissmann endet die langjährige Amtszeit von Jochen Müller an der Spitze der Landespressekonferenz. Müller, 66 Jahre alt und Radiojournalist beim Mitteldeutschen Rundfunk, hatte den Vorsitz über viele Jahre inne und prägte die Arbeit des Vereins. Die einstimmige Wahl des 39-jährigen dpa-Redakteurs signalisiert Kontinuität und breite Unterstützung im Kreis der Mitglieder.

Die Landespressekonferenz Sachsen-Anhalt ist ein eingetragener Verein, der die beruflichen Belange der landespolitisch tätigen Journalistinnen und Journalisten bündelt. Sie veranstaltet regelmäßig Pressekonferenzen, bei denen Vertreter der Landesregierung, der Fraktionen und der Parteien den Medien Rede und Antwort stehen. Damit nimmt sie eine wichtige Vermittlungsrolle zwischen Politik und Öffentlichkeit wahr.

Die Jahreshauptversammlung in Magdeburg bot den Rahmen für die Neuwahl des Vorstands. Neben der Wahl des Vorsitzenden und der Stellvertreter wurde auch die Position der Schatzmeisterin neu besetzt. Die Zusammensetzung des Vorstands spiegelt die Vielfalt der Medienlandschaft in Sachsen-Anhalt wider: Vertreten sind eine Regionalzeitung, der öffentlich-rechtliche Rundfunk, das ZDF, eine weitere Regionalzeitung und ein überregionales Redaktionsnetzwerk.

Mit knapp 60 Mitgliedern zählt die Landespressekonferenz Sachsen-Anhalt zu den kleineren, aber einflussreichen journalistischen Zusammenschlüssen in Deutschland. Ihre Aufgabe besteht darin, die Interessen der Hauptstadtjournalisten gegenüber der Landespolitik zu vertreten und den Zugang zu Informationen zu erleichtern. Die regelmäßigen Pressekonferenzen sind ein zentrales Instrument dieser Arbeit.

Der Wechsel an der Spitze fällt in eine Zeit, in der sich die Medienbranche insgesamt im Umbruch befindet. Regionale Berichterstattung und landespolitische Themen stehen vor der Herausforderung, in einer sich verändernden Mediennutzung Gehör zu finden. Die Landespressekonferenz als Zusammenschluss der Landespolitik-Journalisten bleibt dabei ein wichtiger Akteur für die Vermittlung zwischen politischen Entscheidungsträgern und der Öffentlichkeit.

Christopher Kissmann übernimmt den Vorsitz mit sofortiger Wirkung. Gemeinsam mit dem neuen Vorstandsteam wird er die Geschicke des Vereins lenken und die nächsten Pressekonferenzen organisieren. Die einstimmige Wahl gilt als Zeichen des Vertrauens in die künftige Arbeit der Landespressekonferenz.

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Franziska Thielmann

Autor

Reporterin

Franziska Thielmann berichtet für Grenzah über Politik, Gesellschaft, Wirtschaft, Kultur und aktuelle Ereignisse. Der Schwerpunkt liegt auf Prüfung, Kontext und verständlicher Einordnung.

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