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Dienstag, 15. September 2026

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Deutsche Basketballerinnen verpassen Bronze bei Heim-WM

Die deutsche Basketball-Nationalmannschaft der Frauen hat bei der Weltmeisterschaft in Berlin das Spiel um Platz drei gegen Spanien mit 58:81 verloren und damit eine Medaille verpasst. Nach dem erstmaligen Halbfinal-Einzug endet das Turnier für das Team von Bundestrainer Olaf Lange ohne Edelmetall.

Die deutschen Basketballerinnen haben bei der Heim-Weltmeisterschaft in Berlin eine Medaille verpasst. Im Spiel um Platz drei unterlag die Auswahl des Deutschen Basketball Bundes (DBB) am Sonntag Spanien deutlich mit 58:81. Nach der Halbfinal-Niederlage gegen Frankreich blieb damit auch im kleinen Finale der erhoffte Erfolg aus.

Die Partie gegen die favorisierten Spanierinnen verlief lange ausgeglichen. Deutschland konnte zunächst mithalten, machte sich das Leben aber durch eigene Fehler selbst schwer. Im weiteren Verlauf setzte sich die spielerische Überlegenheit Spaniens durch, die den Vorsprung kontinuierlich ausbauten und am Ende einen klaren Sieg feierten. Für die deutsche Mannschaft war es die zweite Niederlage innerhalb weniger Tage.

Bereits im Halbfinale hatte das Team von Bundestrainer Olaf Lange gegen Frankreich mit 64:86 verloren. Zuvor war den Deutschen erstmals der Einzug in ein WM-Halbfinale gelungen, was als großer Erfolg gewertet wurde. Der Traum von einer Medaille bei der Heim-WM platzte jedoch jäh. Die Enttäuschung war den Spielerinnen deutlich anzumerken; insbesondere bei der deutschen Spielerin Bühner flossen nach der Niederlage Tränen.

Die spanische Mannschaft erwies sich im kleinen Finale als zu stark und sicherte sich damit die Bronzemedaille. Für Deutschland blieb am Ende der vierte Platz – eine Platzierung, die zwar den Fortschritt der vergangenen Jahre zeigt, aber nicht mit Edelmetall belohnt wurde. Die Heim-WM endete somit ohne die erhoffte Medaille für das DBB-Team.

Im Finale der Weltmeisterschaft setzten sich die US-Basketballerinnen gegen Frankreich mit 97:79 durch und gewannen damit zum fünften Mal in Folge den WM-Titel. Das Team um die herausragende Breanna Stewart, die 22 Punkte erzielte, drehte einen zwischenzeitlichen 14-Punkte-Rückstand. Neben Stewart punkteten auch Jackie Young (18), Kahleah Copper (15), Caitlin Clark (12) und Chelsea Gray (12) zweistellig. Es war der 36. Sieg in Serie bei Weltmeisterschaften für die USA. Vor 12.233 Zuschauern in Berlin entwickelte sich das Finale nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit (43:45) zugunsten der Amerikanerinnen, die ihre Überlegenheit in der zweiten Hälfte ausspielten.

Für die deutsche Mannschaft bleibt die Erkenntnis, dass sie sich auf internationalem Spitzenniveau behaupten kann, auch wenn es am Ende nicht für eine Medaille reichte. Der erstmalige Halbfinal-Einzug bei einer Weltmeisterschaft ist ein historischer Erfolg, der die Entwicklung des deutschen Frauen-Basketballs unterstreicht. Die nächsten großen Aufgaben warten bei den Olympischen Spielen 2028 in Los Angeles und der Weltmeisterschaft 2030 in Tokio.

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Christoph Reichert

Autor

Politischer Korrespondent

Christoph Reichert berichtet für Grenzah über Politik, Gesellschaft, Wirtschaft, Kultur und aktuelle Ereignisse. Der Schwerpunkt liegt auf Prüfung, Kontext und verständlicher Einordnung.

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