Fußball-Bundesliga: Er tanzte nur eine Saison: Diomande-Wechsel zu Real perfekt RB Leipzig wollte sein Juwel unter allen Umständen halten. Irgendwann aber ist niemand mehr unverkäuflich. Er tanzte nur eine Saison und verzauberte dabei nicht nur die Bundesliga, sondern scheinbar die große Fußball-Welt. Das Kapitel Yan Diomande ist bei RB Leipzig nach nur einem Jahr Geschichte. Der Nobody, der als 18-Jähriger vom spanischen Zweitligisten CD Leganés für die stolze Ablösesumme von 20 Millionen Euro nach Sachsen gewechselt war, ist künftig ein Königlicher und spielt bis 2033 an der Seite von zahlreichen Weltstars. Real Madrid ließ sich den Deal immerhin rund 125 Millionen Euro zuzüglich Zusatzza
hlungen und Boni kosten, die schnell etwa 135 Millionen Euro Gesamtwert bringen können, wie Insiderberichten „Es macht uns stolz, dass Yan durch seine starken Leistungen bei RB Leipzig international für große Aufmerksamkeit gesorgt hat“, sagte RB-Geschäftsführer Marcel Schäfer. „Das zeigt, welche Entwicklung junge, hungrige und entwicklungsfähige Spieler bei uns nehmen können.“ Diomande und RB - das war in jederlei Hinsicht eine Erfolgsgeschichte und eine Win-Win-Situation. Zunächst als Ergänzungsspieler auf dem rechten Flügel vorgesehen, zeigte der Ivorer mit unglaublicher Ballsicherheit und Geschwindigkeit im Dribbling, dass ein ganz großes Talent in die Bundesliga gekommen ist. Schnell wu
rde er zum Stammspieler und versetzte die Abwehrketten in Angst und Schrecken. 33 Bundesliga-Spiele, zwölf Treffer, neun Vorlagen stehen zu Buche. Im DFB-Pokal lief er dreimal auf, traf einmal und legte einen Treffer auf. Eine beeindruckende Bilanz. Große Aufmerksamkeit im In- und Ausland Die nicht unentdeckt blieb. Zunächst wurde Diomande Nationalspieler, absolvierte seit Oktober 2025 14 Länderspiele mit drei Treffern. Höhepunkt für ihn war die Weltmeisterschaft, wo er auch wieder glänzte - vielseitig auf beiden Flügeln einsetzbar. Danach stand fest, dass die europäischen Großclubs interessiert sind. Zunächst buhlten der FC Liverpool und Champions League -Sieger Paris Saint-Germain mit 100-
