Intel enttäuscht mit Prognose, Aktie bricht ein
Der Chipkonzern Intel hat mit seinem Ausblick die Erwartungen der Anleger verfehlt. Hohe Speicherpreise dämpfen die Nachfrage nach Computern, und die Aktie gab deutlich nach.
Der US-Chipkonzern Intel hat mit seiner Umsatz- und Gewinnprognose die Erwartungen der Anleger verfehlt. Nach Bekanntgabe der Geschäftszahlen brach die Aktie nachbörslich deutlich ein. Die Märkte hatten auf eine Erholung des Unternehmens gesetzt, die nun vorerst ausbleibt.
Der Chipriese schien nach einer langen Durststrecke auf dem Weg der Besserung. Doch hohe Preise für Speicherchips wirken inzwischen auf den gesamten Markt. Sie verteuern die Herstellung von Computern, wodurch weniger Geräte gekauft werden. Intel bekommt diese Entwicklung direkt zu spüren, da die Nachfrage nach Prozessoren für Rechner sinkt.
Für Anleger ist die Lage damit schwieriger geworden. Der Kursrückgang zeigt, wie empfindlich der Markt auf Enttäuschungen bei Ausblicken reagiert, gerade in einer Branche, die auf eine anziehende Nachfrage gehofft hatte. Ob sich die Prognose in den kommenden Quartalen verbessert, bleibt offen.
Die Entwicklung zeigt zugleich, wie eng die Halbleiterbranche miteinander verflochten ist. Teure Speicherchips treffen nicht nur die Hersteller dieser Bauteile, sondern auch Prozessorhersteller wie Intel, weil die Endgeräte insgesamt weniger gefragt sind. Die Abhängigkeit vom Konsumentenmarkt für Computer macht den Konzern anfällig für solche Schwankungen.
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