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Wirtschaft

Magnus Carlsen verliert Millionen an der Börse – Aktienportfolio schrumpft drastisch

Der Schachweltmeister hatte einst 44 Millionen norwegische Kronen in Aktien investiert. Laut einem Bericht sind davon nur noch 4,8 Millionen übrig.

Magnus Carlsen verliert Millionen an der Börse – Aktienportfolio schrumpft drastisch
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Der norwegische Schachweltmeister Magnus Carlsen hat an der Börse schwere Verluste erlitten. Wie das Nachrichtenmagazin FOCUS online berichtet, ist sein Aktienportfolio von einst 44 Millionen norwegischen Kronen (umgerechnet rund 3,8 Millionen Euro) auf nur noch 4,8 Millionen Kronen (etwa 410.000 Euro) geschrumpft. Die Ursachen für den massiven Wertverlust werden in dem Bericht nicht im Detail genannt, doch der Fall zeigt, dass auch prominente Anleger von Marktschwankungen betroffen sein können.

Carlsen, der seit 2013 ununterbrochen die Weltrangliste im Schach anführt und mehrfach Weltmeister wurde, ist nicht nur für seine strategischen Fähigkeiten auf dem Brett bekannt. In den vergangenen Jahren hat er sich verstärkt im Geschäftsleben engagiert, unter anderem mit Investitionen in Immobilien und Aktien. Der Bericht hebt hervor, dass Carlsen früher mit seinen Börsenengagements auch Millionengewinne erzielte und Immobiliengeschäfte tätigte. Die aktuellen Verluste stellen jedoch eine deutliche Zäsur dar.

Der Bericht von FOCUS online zeichnet ein detailliertes Bild von Carlsens finanziellen Aktivitäten. Demnach hatte der Schachprofi sein Aktienportfolio über Jahre aufgebaut und dabei von steigenden Kursen profitiert. Besonders in den Jahren nach der Pandemie soll er von einer aggressiven Wachstumsstrategie profitiert haben. Doch die jüngste Marktkorrektur, die insbesondere Technologiewerte traf, habe sein Depot stark dezimiert. Die genaue Zusammensetzung des Portfolios wird in dem Artikel nicht offengelegt, doch es heißt, dass Carlsen auf einige wenige Einzeltitel gesetzt hatte – ein typisches Risiko.

Neben Aktien investierte Carlsen auch in Immobilien. Der Bericht erwähnt mehrere Grundstückskäufe in Norwegen, die sich offenbar als wertstabiler erwiesen haben. Allerdings machen diese Anlagen nur einen Teil seines Gesamtvermögens aus. Die Börsenverluste sind daher ein herber Schlag, aber keine Katastrophe. Carlsen verdient weiterhin hohe Preisgelder bei Turnieren und hat lukrative Sponsorenverträge, etwa mit dem Spieleentwickler Play Magnus oder dem Schachportal.

Experten sehen in dem dramatischen Rückgang des Portfolios ein Beispiel für die Risiken von konzentrierten Anlagen. Während Carlsen im Schach mit kühlen Berechnungen glänzt, unterliegt der Aktienmarkt anderen Gesetzmäßigkeiten. Die norwegische Börse hat in den vergangenen Monaten turbulente Zeiten erlebt, was viele Anleger getroffen hat. Ob Carlsen seine Verluste durch andere Investments oder Einnahmen aus Schachturnieren kompensieren kann, ist nicht bekannt.

Für den 35-jährigen Norweger ist der finanzielle Rückschlag sicherlich schmerzhaft, doch sein Vermögen wird auf insgesamt mehrere zehn Millionen Euro geschätzt, sodass er nicht in existenzielle Not gerät. Der Fall zeigt dennoch, dass selbst Spitzenverdiener im Sport von Börsenverlusten nicht verschont bleiben. Interessant ist die zeitliche Nähe zu anderen Medienberichten über Carlsens Geschäfte: Immer wieder wird über seine klugen Investitionen berichtet, doch dieser Artikel zeichnet ein gegenteiliges Bild.

Die Schachwelt blickt nun gespannt auf Carlsens nächste Schritte – sowohl auf dem Brett als auch an der Börse. Vielleicht zieht der Schachgroßmeister Lehren aus dem Verlust und passt seine Anlagestrategie an. Eines ist sicher: Magnus Carlsen bleibt eine faszinierende Persönlichkeit, deren Erfolge und Misserfolge genau beobachtet werden.