Merz spricht bei Jahrestreffen der Initiative «Made for Germany»
Bundeskanzler Friedrich Merz hält am Mittwochabend einen Impulsvortrag beim Jahrestreffen der Wirtschaftsinitiative «Made for Germany» in Berlin. Auch Finanzminister Lars Klingbeil und Spitzenmanager von Siemens und Deutscher Bank treten auf.
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) nimmt am Mittwoch am Jahrestreffen der branchenübergreifenden Wirtschaftsinitiative «Made for Germany» in Berlin teil. Der Kanzler wird dort ab 17.30 Uhr einen Impulsvortrag halten und anschließend mit Mitgliedern der Initiative ins Gespräch kommen. Für später ist ein gemeinsames Pressestatement von Merz, Siemens-Chef Roland Busch und Deutsche-Bank-Chef Christian Sewing geplant. Bereits um 16.00 Uhr spricht Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) auf der Veranstaltung.
Die Initiative «Made for Germany» verfolgt nach eigenen Angaben das Ziel, das Vertrauen in Deutschland als Wirtschaftsstandort zu stärken, gezielt Investitionen anzuziehen und die Binnennachfrage anzukurbeln. Ihr gehören 147 Unternehmen und Investoren an, darunter neben Siemens und der Deutschen Bank auch der Axel-Springer-Verlag, Volkswagen und Vonovia. Die breite Branchenmischung reicht von Industrie und Finanzwirtschaft über Medien bis hin zur Immobilienbranche.
Mit der Teilnahme des Kanzlers und des Finanzministers erhält das Treffen in Berlin politisches Gewicht. Merz und Klingbeil stehen an der Spitze der Bundesregierung und verantworten die wirtschaftspolitischen Leitlinien der Koalition. Ihr Auftritt vor einem Zusammenschluss führender Unternehmen und Investoren dürfte als Signal gewertet werden, dass die Regierung den Dialog mit der Wirtschaft sucht. Die anschließenden Gespräche mit den Mitgliedern der Initiative bieten Raum für den Austausch über Standortfaktoren und Investitionsbedingungen.
Die Initiative selbst versteht sich als Plattform, die Investitionen in Deutschland fördern und die wirtschaftliche Dynamik im Inland unterstützen will. Mit 147 beteiligten Unternehmen und Investoren verfügt sie über eine breite Basis. Die Namen Siemens, Deutsche Bank, Axel-Springer-Verlag, Volkswagen und Vonovia stehen für unterschiedliche Sektoren der deutschen Wirtschaft. Dass Spitzenvertreter dieser Unternehmen gemeinsam mit dem Kanzler und dem Finanzminister auftreten, unterstreicht die Bedeutung, die dem Anliegen der Initiative beigemessen wird.
Das Jahrestreffen findet vor dem Hintergrund anhaltender Debatten über die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Deutschland statt. Die Initiative will nach eigenen Angaben das Vertrauen in den Standort stärken und Investitionen anziehen. Die Binnennachfrage soll angekurbelt werden. Diese Ziele decken sich mit den wirtschaftspolitischen Schwerpunkten der Bundesregierung, die den Austausch mit der Privatwirtschaft sucht. Der Impulsvortrag des Kanzlers und die geplante gemeinsame Erklärung mit Busch und Sewing dürften die inhaltlichen Akzente des Treffens setzen.
Für Beobachter ist von Interesse, welche konkreten Signale von dem Treffen ausgehen. Die Teilnehmerliste umfasst Unternehmen aus Industrie, Finanzsektor, Medien und Immobilienwirtschaft. Damit ist ein breites Spektrum der deutschen Wirtschaft vertreten. Die Veranstaltung beginnt am Nachmittag mit der Rede von Finanzminister Klingbeil, bevor der Kanzler am frühen Abend spricht. Die anschließenden Gespräche mit den Mitgliedern der Initiative sind nicht öffentlich. Das gemeinsame Pressestatement von Merz, Busch und Sewing am späteren Abend soll die zentralen Aussagen des Tages zusammenfassen.
Die Wirtschaftsinitiative «Made for Germany» tritt seit ihrer Gründung als Zusammenschluss von Unternehmen und Investoren auf. Ihr Ziel ist es, die Attraktivität des Standorts Deutschland zu erhöhen und Investitionen zu mobilisieren. Mit der Teilnahme von Bundeskanzler und Finanzminister an ihrem Jahrestreffen erhält die Initiative zusätzliche öffentliche Aufmerksamkeit. Ob und welche konkreten Vereinbarungen oder Ankündigungen aus den Gesprächen hervorgehen, wird sich im Anschluss an die Veranstaltung zeigen.
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