Pop-Superstar Taylor Swift und Football-Profi Travis Kelce haben am Freitagabend (Ortszeit) in New York geheiratet. Die Hochzeitsfeierlichkeiten des prominenten Paares finden im legendären Madison Square Garden statt, der für das Ereignis weiträumig abgesperrt wurde. Zu der exklusiven Veranstaltung wurden rund tausend Gäste erwartet, darunter zahlreiche Stars aus Musik, Film und Sport.
Die Hochzeit von Swift und Kelce gilt in den USA als das gesellschaftliche Ereignis des Jahres und wird von Medien als „Amerikas Antwort auf königliche Hochzeiten“ bezeichnet. Die Feierlichkeiten fallen zeitlich mit den Vorbereitungen auf den 250. Jahrestag der Unabhängigkeitserklärung der USA zusammen. Passend zu diesem patriotischen Kontext begrüßte Kelce kurz vor der Hochzeit in seinem Video-Podcast einen Überraschungsgast: Prinz William, den britischen Kronprinzen, der vor rund 15 Jahren selbst eine aufwendige Hochzeit mit Kate Middleton in London gefeiert hatte.
Die Gästeliste liest sich wie ein Who-is-Who der internationalen Prominenz. Zu den erwarteten Gästen zählen Sänger Ed Sheeran und Selena Gomez, die als enge Freundin von Swift und mutmaßliche Brautjungfer gilt. Gomez veröffentlichte auf Instagram ein Foto von sich im Abendkleid in einem Auto, was als weiteres Indiz für die Feierlichkeiten gewertet wurde. Weitere Gäste sollen Supermodels wie Karlie Kloss, Gigi Hadid und Cara Delevingne sein. Fotografen beobachteten zudem die Anreise von Regisseur Steven Spielberg und Rapper Jay-Z per Hubschrauber. Auch Spieler von Kelces Footballteam, den Kansas City Chiefs, wurden erwartet. Gerüchten zufolge sollen US-Musikerinnen wie Stevie Nicks und Tim McGraw sowie die britischen Musikstars Ed Sheeran und Ex-Beatle Paul McCartney auftreten.
Die Sicherheitsvorkehrungen rund um den Madison Square Garden waren massiv. Die Arena wurde abgeriegelt, Fans und Journalisten wurden durch Absperrungen und Polizisten vom Ort des Geschehens ferngehalten. Die Gäste mussten den Medienberichten zufolge ihre Handys abgeben und eine Verschwiegenheitserklärung unterzeichnen, um die Privatsphäre des Paares zu schützen. Bereits am Donnerstagabend hatte im Madison Square Garden ein intimes Dinner mit rund hundert Gästen aus dem engen Familien- und Freundeskreis stattgefunden. Luxuslimousinen mit abgedunkelten Scheiben fuhren vor, und Schauspieler wie Bradley Cooper wurden in der Nähe gesichtet.
Vor dem Madison Square Garden versammelten sich trotz Rekordtemperaturen von rund 40 Grad Celsius zahlreiche Fans, sogenannte Swifties. Viele von ihnen trugen selbst gebastelte Schilder und feierten das Ereignis. „Sie ist der größte Star in Amerika – sie ist quasi unser Königshaus, unsere Königin, sie ist einfach alles“, sagte die 24-jährige New Yorkerin Alyssa Heinen. Da Kelce ebenfalls so bekannt sei, fühle es sich „wie eine königliche Hochzeit an“, fügte sie hinzu. Auch andere New Yorker Orte, die in Swifts Songtexten vorkommen, dienten als Treffpunkte für Fans.
Die Kosten der Feierlichkeiten werden vom Magazin „Forbes“ auf mehr als 20 Millionen Dollar geschätzt. Der Abend soll mit Cocktails beginnen und bis in die Nacht dauern. Die 36-jährige Taylor Swift gilt als die erfolgreichste Musikerin der Gegenwart. Die Gewinnerin von 14 Grammys dürfte mit einem geschätzten Vermögen von zwei Milliarden Dollar (rund 1,75 Milliarden Euro) auch die reichste Musikerin sein. Ihr Auserwählter Travis Kelce, ebenfalls 36, ist dreifacher Gewinner des Football-Finales Super Bowl. Sein Vermögen wird auf bis zu 90 Millionen Dollar geschätzt.
Das Paar hatte seine Verlobung im August bekanntgegeben. Auf Fotos kniete Kelce in einem Garten voller Blumen vor Swift. Die beiden lernten sich kennen, nachdem Kelce 2023 in seinem Video-Podcast bekanntgegeben hatte, er habe der Sängerin am Rande ihrer „Eras“-Tour ein Freundschaftsbändchen überreichen wollen. Die Beziehung der beiden hatte seitdem weltweit für Schlagzeilen gesorgt und die öffentliche Aufmerksamkeit auf beide Persönlichkeiten gelenkt.
Der Rummel um die Promi-Hochzeit sorgte in New York nicht nur für Begeisterung. Die New Yorkerin Natalie Reed etwa kritisierte, dass Polizisten nicht auch noch „über Taylor Swift und die Leute, die zu ihrer Hochzeit kommen, nachdenken müssen“. In der Metropole sei wegen der Fußball-Weltmeisterschaft und der 250-Jahres-Feiern der USA ohnehin schon genug los. Dennoch überwog bei den meisten Fans und Schaulustigen die Freude über das Ereignis, das die Stadt für einen Moment in den Mittelpunkt der weltweiten Aufmerksamkeit rückte.
