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Montag, 31. August 2026

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Hamburger Dom: 22-Jähriger sitzt stundenlang in 25 Metern Höhe im Kettenkarussell fest

Beim Hamburger Dom mussten am Dienstag Fahrgäste eines Kettenkarussells rund drei Stunden in 25 Metern Höhe ausharren. Ein 22-jähriger Besucher berichtet von einem lauten Knacken vor dem Stillstand. Die Feuerwehr war im Einsatz.

Ein Besuch auf dem Hamburger Dom ist für einen 22-jährigen Mann am Dienstag zu einem stundenlangen Nervenkostüm geworden. Sigurd Büchel saß in einem Kettenkarussell fest, das in etwa 25 Metern Höhe abrupt stehen blieb. Rund drei Stunden mussten er und weitere Fahrgäste in der Luft ausharren, bevor sie von Einsatzkräften befreit werden konnten.

„Plötzlich hat es einen ziemlich lauten Knack gemacht“, schilderte Büchel den Moment des Zwischenfalls. Danach habe sich das Fahrgeschäft nicht mehr bewegt. Die genaue Ursache der technischen Panne war zunächst unklar. Die Feuerwehr rückte mit mehreren Fahrzeugen an und begann, die betroffenen Personen aus der Höhe zu holen. Nach Angaben der Einsatzkräfte waren insgesamt 23 Menschen in dem Kettenkarussell betroffen.

Die Rettungsaktion zog sich über mehrere Stunden hin. Die Fahrgäste mussten einzeln aus den Sitzen befreit und sicher zum Boden gebracht werden. Verletzt wurde nach ersten Erkenntnissen niemand, die Betroffenen erlebten jedoch einen langen Aufenthalt in schwindelerregender Höhe. Der Hamburger Dom zählt zu den größten Volksfesten Norddeutschlands und lockt jedes Jahr Millionen Besucher an. Technische Störungen an Fahrgeschäften kommen dort nur selten vor, führen aber regelmäßig zu aufwendigen Rettungseinsätzen.

Der Betreiber des Kettenkarussells arbeitete während des Einsatzes mit den Behörden zusammen. Nach der Befreiung aller Fahrgäste wurde das Fahrgeschäft zunächst außer Betrieb genommen. Eine Untersuchung der Anlage soll nun klären, warum das Karussell während des Betriebs stehen blieb. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unglücksursache aufgenommen.

Für Sigurd Büchel endete der Tag auf dem Dom anders als geplant. Statt weiterer Fahrgeschäfte stand für ihn und die anderen Betroffenen zunächst die Nachbetreuung durch Rettungskräfte im Vordergrund. Viele von ihnen zeigten sich nach der langen Wartezeit sichtlich erleichtert, als sie wieder festen Boden unter den Füßen hatten. Der Vorfall sorgte in den sozialen Medien für großes Aufsehen, viele Nutzer äußerten sich betroffen über das Erlebnis der eingeschlossenen Fahrgäste.

Die Veranstalter des Hamburger Doms betonten, dass die Sicherheit der Besucher oberste Priorität habe. Man werde die Ergebnisse der technischen Untersuchung abwarten und gegebenenfalls Konsequenzen ziehen. Ob das Kettenkarussell in den kommenden Tagen wieder in Betrieb gehen kann, ist derzeit offen.

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