Klimaschützer projizieren Protestbotschaft auf Bundestag gegen Merz
Aktivisten von Fridays for Future haben in Berlin eine Projektion auf das Bundestagsgebäude gezeigt, die sich gegen die Klimapolitik von Kanzler Friedrich Merz richtet. Merz fehlt zugleich bei der Weltklimakonferenz COP31, seine Reise wurde abgesagt.
Aktivistinnen und Aktivisten von Fridays for Future haben am Bundestagsgebäude in Berlin eine Projektion gezeigt, die sich gegen die Klimapolitik von Bundeskanzler Friedrich Merz richtet. Der Protest fällt in eine Phase, in der Merz selbst nicht an der Weltklimakonferenz COP31 teilnimmt: Seine Reise zum UN-Klimagipfel wurde abgesagt.
Die Aktion richtete sich gezielt gegen die Haltung des Kanzlers in der Klimafrage. Die Klimaschützer nutzten die Fassade des Parlaments als Projektionsfläche, um ihre Forderungen sichtbar zu machen. Der Standort am Bundestag verleiht dem Protest eine politische Symbolik, da hier über die Gesetzgebung entschieden wird, die die Klimaziele des Landes betrifft.
Die Absage der Gipfelreise fällt mit dem Protest zusammen. Zu den Gründen, die Merz für sein Fernbleiben von der COP31 angeführt hat, liegen bislang keine Angaben vor. Ebenso ist unklar, wie groß die Projektion war und wie viele Menschen sich an der Aktion beteiligten. Auch eine Reaktion der Bundesregierung auf den Protest ist bislang nicht bekannt.
Über den Vorgang berichten mehrere Medien, unter anderem in einem Live-Blog zur Politik. Dass zwei Redaktionen dasselbe Protestereignis aufgreifen, zeigt, dass die Aktion über den lokalen Berliner Rahmen hinaus Aufmerksamkeit erhält. Die vorliegenden Informationen beschränken sich jedoch auf die Projektion selbst und das Fernbleiben des Kanzlers vom Klimagipfel.
Quelle: abendblatt.de
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