Linnemann weist Zweifel an Eignung als Gesundheitsminister zurück Der designierte Bundesgesundheitsminister Carsten Linnemann (CDU) hat Zweifel an seiner Eignung für das Amt zurückgewiesen. Gegenüber der „Bild"-Zeitung erklärte Linnemann am Samstag zudem, warum er sich vor einem Jahr noch öffentlich gegen das Gesundheitsminister-Amt ausgesprochen hatte. „Wenn die Uhr auf die Zeit kurz nach der Bundestagswahl zurückgedreht würde, würde ich wieder so antworten“, sagte Linnemann der „Bild“. „Die Ausgangslage war damals eine andere.“ Er habe sich im Wahlkam
pf vor der Bundestagswahl 2025 vor allem in der Sozialpolitik profiliert und immer wieder für die Abschaffung des Bürgergelds geworben, sagte Linnemann. „Das war ein zentrales Versprechen der Union. Das wollte ich unbedingt einlösen." Daher habe er sich nach der Wahl für eine Doppelfunktion mit einem entsprechenden thematischen Zuschnitt entschieden: „Ich machte als Generalsekretär weiter, um im Koalitionsausschuss mitreden zu können, und ich übernahm das Amt des Fraktionsvize für Arbeit und Soziales, um die Reform im Bereich der Grundsicherung voranzutreiben und dramatische Fehlentwicklungen zu stoppen und umzukehren“, sagte Linnemann. Inzwischen sei das Bürgergeld Geschichte, und die neue
Grundsicherung sei eingeführt, sagte Linnemann weiter. „Gleichzeitig verhandle ich jetzt seit über einem Jahr auch die Gesundheitsthemen im Koalitionsausschuss und sehe, dass auch im Gesundheitswesen ein erheblicher Reformdruck vorliegt.“ Das Gesundheitsministerium sei „zu einem der zentralen Reformressorts der Regierung geworden“, sagte Linnemann. „Das war auch der Grund, warum mich der Bundeskanzler gebeten hat, das Ressort zu übernehmen.“ Dem Sender Phoenix hatte Linnemann im Mai 2025 gesagt, es sei nicht „sein Ding“, Minister zu sein, nur damit das irgendwo in Wikipedia stehe. „Wenn sie mich jetzt aufgestellt hätten, weiß ich nicht, als Gesundheitsminister, wäre ich wahrscheinlich nicht
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