Bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in Nordamerika haben sich Frankreich und Marokko als erste Mannschaften den Einzug ins Viertelfinale gesichert. Während der amtierende Vizeweltmeister Frankreich gegen Paraguay ein hartes Stück Arbeit zu verrichten hatte, setzte sich Marokko gegen Kanada durch und beendete damit die WM-Träume der Nordamerikaner.
Frankreich tat sich gegen Paraguay lange Zeit schwer. Die Südamerikaner, die zuvor überraschend die deutsche Nationalmannschaft aus dem Turnier geworfen hatten, verteidigten leidenschaftlich und ließen den französischen Stars wenig Raum zur Entfaltung. Erst in der Schlussphase des Spiels gelang Kylian Mbappé per Elfmeter der erlösende Treffer zum 1:0-Endstand. Der Stürmer von Real Madrid verwandelte den Strafstoß sicher und brachte die Franzosen auf die Siegerstraße. Für Paraguay war es das Aus im Achtelfinale, nachdem sie mit ihrem Überraschungserfolg gegen Deutschland für Aufsehen gesorgt hatten.
Marokko zeigte sich in seinem Achtelfinale gegen Kanada ebenfalls souverän. Die Mannschaft von Trainer Walid Regragui nutzte ihre Chancen effizient und ließ den Kanadiern wenig Möglichkeit, ins Spiel zurückzufinden. Mit dem Sieg zog Marokko zum zweiten Mal in Folge ins Viertelfinale einer Fußball-WM ein – ein Erfolg, der die Entwicklung des afrikanischen Fußballs unterstreicht. Die nordafrikanische Mannschaft hatte bereits bei der WM 2022 in Katar für Furore gesorgt, als sie bis ins Halbfinale vordrang.
Die Spiele fanden in verschiedenen Stadien Nordamerikas statt, wo die WM 2026 erstmals mit 48 Mannschaften ausgetragen wird. Die beiden Sieger treffen nun in der nächsten Runde auf ihre Gegner, die in den weiteren Achtelfinalpartien ermittelt werden. Die Viertelfinalspiele versprechen spannende Begegnungen, da sich sowohl Frankreich als auch Marokko als ernsthafte Titelanwärter präsentieren.
In Frankreich löste der Sieg gegen Paraguay große Erleichterung aus. Die Mannschaft von Trainer Didier Deschamps hatte in der Gruppenphase nicht immer überzeugt, steigerte sich aber im entscheidenden Moment. Mbappé, der bereits bei der WM 2022 einer der herausragenden Spieler war, zeigte erneut seine Klasse und bewies Nervenstärke vom Elfmeterpunkt. Die französische Defensive stand sicher und ließ kaum Torchancen der Paraguayer zu.
Marokko hingegen feierte seinen Erfolg ausgelassen. In der marokkanischen Diaspora, insbesondere in Europa, brachen Jubelstürme aus. In Düsseldorf etwa versammelten sich hunderte Fans im Stadtteil Oberbilk, um den Einzug ins Viertelfinale zu feiern. Die Polizei war im Einsatz, um die Menschenmengen zu kontrollieren. Autokorsos und Pyrotechnik prägten das Straßenbild, während die Anhänger ihrer Freude freien Lauf ließen. Die Behörden hatten die Feierlichkeiten weitgehend im Griff, es kam zu keinen größeren Zwischenfällen.
Die WM 2026 hat bisher einige Überraschungen parat gehalten. Neben dem frühen Aus von Deutschland sorgte auch das Ausscheiden anderer traditioneller Fußballnationen für Gesprächsstoff. Frankreich und Marokko gehören nun zu den Teams, die sich in der K.-o.-Phase behaupten konnten. Beide Mannschaften verfügen über eine Mischung aus erfahrenen Spielern und jungen Talenten, was sie zu gefährlichen Gegnern macht.
Die Viertelfinalspiele werden in den kommenden Tagen ausgetragen. Frankreich trifft auf den Sieger der Begegnung zwischen Argentinien und Kap Verde, während Marokko auf den Gewinner des Duells zwischen Ägypten und einem noch zu ermittelnden Gegner wartet. Die Spiele versprechen hochklassigen Fußball und könnten den Weg für weitere Überraschungen ebnen. Die Fans in aller Welt fiebern den nächsten Partien entgegen, die über den Einzug ins Halbfinale entscheiden.
Mit dem Erreichen des Viertelfinales haben beide Mannschaften ihre Minimalziele erreicht. Frankreich strebt nach dem verlorenen Finale von 2022 erneut den Titel an, während Marokko hofft, an den Erfolg von Katar anknüpfen zu können. Die kommenden Tage werden zeigen, ob die Favoriten ihrer Rolle gerecht werden oder ob weitere Überraschungen die WM 2026 prägen.
