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Schlüsseltechnologie studieren: Diese Frau will Pionierarbeit am Quantencomputer leisten

Schlüsseltechnologie studieren: Diese Frau will Pionierarbeit am Quantencomputer leisten Mathematikerin Ada Lovelace war im 19. Jahrhundert eine Pionierin im Programmieren. Beim Quantencomputing-Studium in Karlsruhe kann man in ihre Fußstapfen treten. Erste Einschreibung: von einer Frau. Eines ist sicher: Herausforder

Schlüsseltechnologie studieren: Diese Frau will Pionierarbeit am Quantencomputer leisten
Schlüsseltechnologie studieren: Diese Frau will Pionierarbeit am Quantencomputer leisten
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Schlüsseltechnologie studieren: Diese Frau will Pionierarbeit am Quantencomputer leisten Mathematikerin Ada Lovelace war im 19. Jahrhundert eine Pionierin im Programmieren. Beim Quantencomputing-Studium in Karlsruhe kann man in ihre Fußstapfen treten. Erste Einschreibung: von einer Frau. Eines ist sicher: Herausforderungen scheut Jana Pohl nicht. Als Erste hat sie sich für einen neuen und bislang im deutschsprachigen Raum einzigartigen Bachelorstudiengang im Bereich Quantencomputing an der Hochschule Karlsruhe (HKA) eingeschrieben. „Ich stelle mich darauf ein, dass es etwas schwieriger wird“, sagt die 20-Jährige. Und wirkt recht entspannt. Nach dem Abitur vor zwei Jahren ging die Karlsruher

in für ein Freiwilliges Soziales Jahr nach Peru und fing danach an der HKA an, Betriebswirtschaftslehre zu studieren. Als sie auf dem Gelände Plakate entdeckte, die für den neuen Studiengang warben, sei ihr Interesse sofort geweckt gewesen. „Das klingt spannender, herausfordernder“, sagt sie. „ Physik hat mir schon in der Schule Spaß gemacht“, sagt Pohl. Wollte sie mehr wissen, tiefer in die Materie einsteigen, recherchierte sie in ihrer Freizeit weiter. Bei dem neuen Studiengang dürfte das an der Tagesordnung sein: Im Mittelpunkt stehen Elektrotechnik und Informatik. Im dritten Semester kommt unter anderem Quantenmechanik dazu, später Quantensensorik. Gefragte Schlüsseltechnologie „Es faszi

niert mich, in einem Bereich zu studieren, wo wir mitgestalten können“, sagt Pohl. Und spricht von einer Zukunftstechnologie. Quantencomputer arbeiten anders als traditionelle Rechner. Sie können etwa mit Simulationen schneller komplexe Probleme lösen. Anwendungen reichen von der Entwicklung neuer Medikamente bis zu Künstlicher Intelligenz. Die Fraunhofer-Gesellschaft nennt als Beispiele die parallele Steuerung von Milliarden von Zahlungsströmen oder die Berechnung von Preisentwicklungen. Die HKA möchte mit ihrem Angebot Pionierarbeit leisten - und sich von manch einem Master-Studiengang rund um Quantentechnologie vor allem durch den Praxisbezug abheben, wie Studiengangsleiter Prof. Philipp