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Dienstag, 3. November 2026

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Apple-Aktie fällt trotz Rekordumsatz wegen teurer Speicherchips

Apple meldet Rekordumsatz und zweistelliges iPhone-Wachstum, doch Engpässe und die Chipkrise belasten den Ausblick für das Weihnachtsquartal. Die Aktie gibt nach.

Der Technologiekonzern Apple hat trotz Rekordumsatz und Rekordgewinn an der Börse einen Dämpfer erhalten. Die Aktie geriet ins Minus, weil Lieferengpässe und die anhaltende Chipkrise den Ausblick auf das Weihnachtsquartal belasten. Im ersten Quartalsbericht unter der Führung von John Ternus zeigte sich, dass das Unternehmen wirtschaftlich stark dasteht, zugleich aber mit steigenden Kosten für Speicherchips kämpft.

Das Geschäft läuft gut. Umsatz und Gewinn erreichten ein Rekordniveau, und das iPhone legte zweistellig zu. Gerade das Smartphone ist für Apple seit Jahren das wichtigste Produkt und trägt maßgeblich zum guten Ergebnis bei. Die Nachfrage nach den Geräten bleibt hoch, auch wenn Produktion und Beschaffung zunehmend schwieriger werden.

Die eigentliche Sorge betrifft die Zulieferkette. Teure Speicherchips und Engpässe bei Halbleitern setzen die Margen unter Druck und erschweren die Planung für die umsatzstarke Weihnachtszeit. Dieser Ausblick verunsicherte Anleger, obwohl die Zahlen des abgelaufenen Quartals überzeugten. Gerade weil das iPhone zweistellig zulegte, richtet sich der Blick der Märkte nun darauf, ob Apple die Nachfrage im Schlussquartal tatsächlich bedienen kann.

Für John Ternus ist der Bericht eine erste große Bewährungsprobe. Er muss zeigen, dass Apple trotz Knappheit und höherer Einkaufskosten liefern kann. Dass sich die Lage bei den Speicherchips rasch entspannt, ist derzeit nicht absehbar. Marktbeobachter bewerten die weitere Entwicklung des Konzerns daher vorsichtig, denn die Kombination aus starker Nachfrage und knappem Angebot macht den Ausblick schwer kalkulierbar.

Die Quelle stützt sich auf den Quartalsbericht und die Kursreaktion an der Börse. Weitere Zahlen zu Margen, Stückzahlen oder einzelnen Chipkosten liegen bislang nicht vor, weshalb die Einordnung auf den genannten Kernpunkten beruht: Rekordergebnis auf der einen, Belastung durch Chipkosten und Engpässe auf der anderen Seite.

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Franziska Thielmann

Autor

Reporterin

Franziska Thielmann berichtet für Grenzah über Politik, Gesellschaft, Wirtschaft, Kultur und aktuelle Ereignisse. Der Schwerpunkt liegt auf Prüfung, Kontext und verständlicher Einordnung.

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