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Frankreichs Außenminister Barrot fordert Sitz Europas bei Ukraine-Gesprächen

Frankreichs Außenminister Jean-Noël Barrot verlangt, dass Europa bei den bevorstehenden Gesprächen zwischen Russland und der Ukraine vertreten ist. Frankreich wolle einen Platz am Verhandlungstisch.

Frankreichs Außenminister Jean-Noël Barrot hat gefordert, dass Europa bei den anstehenden Gesprächen zwischen Russland und der Ukraine durch französische Vertreter repräsentiert wird. Das sagte er in einem Interview mit dem Sender RTL. Frankreich wolle einen Platz am Verhandlungstisch, so Barrot.

Die Gespräche finden unter Vermittlung der Vereinigten Staaten statt. Beteiligt sein sollen den Angaben zufolge Delegationen aus der Ukraine, Russland und den USA. Europas Teilnahme werde angestrebt, sei nach den vorliegenden Informationen aber noch nicht bestätigt.

Nach einem weiteren Bericht sind die Verhandlungen in Abu Dhabi innerhalb weniger Tage geplant. Offen ist jedoch, welche europäischen Vertreter an den Gesprächen teilnehmen würden. Ebenso unklar sind das genaue Format und der konkrete Termin der Treffen.

Ob eine europäische Beteiligung sowohl von Moskau als auch von Kiew akzeptiert würde, ist derzeit nicht bekannt. Barrots Vorstoß macht deutlich, dass Frankreich den Anspruch erhebt, in die Gespräche über die Zukunft der Ukraine einbezogen zu werden, anstatt diese allein zwischen den beteiligten Konfliktparteien und Washington zu belassen.

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Franziska Thielmann

Autor

Reporterin

Franziska Thielmann berichtet für Grenzah über Politik, Gesellschaft, Wirtschaft, Kultur und aktuelle Ereignisse. Der Schwerpunkt liegt auf Prüfung, Kontext und verständlicher Einordnung.

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